Mittwoch, 19. Februar 2014

Short Stories im Februar - Freundschaft

Es gibt in der Bloggerwelt immer so viele, tolle Themen und alle kann und möchte ich nicht mit machen. Total angesprochen hat mich aber das Monatsthema von Andrea & Bine. Was bedeutet für Dich:


Was für ein schwieriges und zugleich schönes Thema. Schreib ich Euch eine Freundschaftsgeschichte oder was für mich wichtig ist...es wird wohl eine Mischung von Beidem werden.

Für mich heißt Freundschaft:
- Zeit haben und sich Zeit nehmen
das klappt sicher nicht immer so mit Familie, aber ich finde, dass man zusammen halten muss, gerade wenn es vielleicht bei jemandem mal nicht so toll läuft. Spaß hab' ich natürlich auch gerne :-)

- keine Zwänge
sich nicht gegenseitig verbiegen, den Anderen akzeptieren und respektieren. Und es auch keinem übel nehmen oder nachrechnen wer jetzt sich zuletzt gemeldet hat. (aber ich rechne fest mit Geburtstagsanrufen ;-)

- schöne Erinnerungen
mit meinem engsten Freundeskreis teile ich viele schöne Erinnerungen und Geschichten. Einige kenne ich mittlerweile, trotz meiner diversen Umzüge, 28 Jahre - ganz schön lang!

- sich nicht aus den Augen verlieren, auch bei unterschiedlicher Lebensplanung
das ist, finde ich, das Schwierigste. Auch bei mir ist mit dem ersten Kind, der ein oder andere flöten gegangen. 

- toll find ich
wenn man sich nicht nur untereinander versteht, sondern die Männer auch miteinander auskommen. Ich finde, dass erleichert alles ungemein.

Es fällt mir leicht Kontakte zu schließen, kann auch mit wildfremden Menschen losquatschen. Ich lerne wahnsinnig gerne neue Menschen kennen. Neugier spielt da bestimmt eine große Rolle und sicher ist nicht direkt jede/r den ich kennenlerne ein neuer Freund. Aber es ist schon so, dass ab und an jemand "hängen bleibt". Anfänglich sicher als lose Bekannte und dann verselbstständig sich das Ganze. Keine Ahnung warum das so ist,  aber das geht ganz automatisch.

Im Klartext heißt das, dass ich einige, wenige Freunde habe und einen relativ großen Bekanntenkreis. Das Ganze hat für mich auch nix mit Facebook zu tun. Ich nutze Facebook zum Austausch, aber die privaten Dinge kläre ich nicht über meine Pinnwand.

Und dann gibt es hier ganz viele Leser und neue Kontakte über den Blog. Mit Einigen habe ich schon sehr schöne Mails geschrieben und da ich ein Bloggertreffen plane (mehr dazu an anderer Stelle), wird es dann reale Begegnungen geben - auch da freu ich mich drauf und alles was da so kommt.

Ansonsten bin ich einfach dankbar für die Menschen um mich rum, die mir Gutes wollen.
Und Ihr so? Hier gibt's noch mehr Geschichten - klick!

Liebste Grüße


Damit das alles nicht so ernst wird, teile ich noch eine meiner sehr persönlichen Freundschaftsgeschichten mit Euch: die, die zu den meisten Erklärungen führt - mein erster Kuss! Hä, was schreibt sie jetzt von ihrem ersten Kuss? Genau, den Mann, den ich auf der Klassenfahrt auf Sylt in der achten Klasse geküsst habe oder wir uns gegenseitig, egal. Das waren die ersten Schmetterlinge im Bauch und logisch, dass wir bei einer Entfernung zwischen Karslruhe und Köln keine "Beziehung" hatten. Es wurden Briefe ausgetauscht...ok, er war schreibfauler als ich *lach*. Man ist das lange her, aber selbst beim schreiben muss ich über uns lachen. Auf jeden Fall haben wir uns ein paar Jahre später (muss so mit 16/17 gewesen sein) dann noch'mal in Darmstadt getroffen. Oh Gott war das peinlich! Keiner von uns wusste so richtig was mit dem anderen anzufangen und wir waren beide froh, als mein Zug kam. Tja und wie ging's weiter?Zig Jahre später, ich hatte mich gerade aus einer längeren Beziehungen getrennt, bin ich beim Kisten auspacken auf ein altes Adressbuch gestossen. Aus einer total spontanen Aktion herraus, hab ich bei der Auskunft angerufen (jaaa, so machte man das früher) und hab die erhaltene Nummer angerufen. Was soll ich sagen? Als wir telefonierten, war das wie als ob wir uns gestern gesehen hätten. Alle Peinlichkeiten waren weggewischt und wir haben viel gelacht. Es folgten Besuche, gegenseitige Hochzeitseinladungen, Geburtskarten, usw. Wir sehen uns sehr selten, telefonieren mindestens zum Geburtstag (meistens) und jedesmal ist es wie nach Hause kommen. Ziemlich pathetisch ausgedrückt, aber ich kann es nicht anders beschreiben...und ja, es gibt Männer die gerne quatschen - ich kenn Einen!

Kommentare:

  1. Ich habe auch zwei sehr gute "Männer-Freunde", die sehe ich nicht oft, aber trotzdem sind es "beste" Freunde - der Wert einer Freundschaft bemisst sich eben nicht darin, wie häufig man sich sieht!

    Schön, dass es bei dir genauso ist!
    Schöne Geschichte mit deinem ersten Kuss - war in dem Alter nicht alles peinlich! *g*

    Heute hat sich die Sache mit der Freundschaft stellenweise ins Absurde verkehrt - ich staune da immer wieder aufs Neue und bin froh, dass ich nicht mehr da durch muss!

    Im Gegensatz zu dir, brauche ich meistens ein wenig länger, um mit "fremden" Leuten warm zu werden. ;-)

    Schön hast du das geschrieben!

    Ich bin schon gespannt auf die nächsten Themen! :-)

    Liebe Grüße
    Sabine

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    1. Liebe Sabine,

      Du hast Recht, in dem Alter ist alles peinlich gewesen :-)))))
      Und es ist doch gut, wenn jeder anders ist...überleg 'mal jeder wäre so'ne Quatschnudel wie ich..
      LG
      Kati

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